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Bernhard Hofstötter – Bellissima – Anonymus

19,99 €

inkl. MwSt.

 

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Bernhard Hofstötter – Bellissima – Anonymus

Bestellnummer: 9220415
EAN: 4250702801160

Interpret: Anonymus
Label: TYXart
Titel: Bernhard Hofstötter – Bellissima

VÖ-Datum: 20190607
Produktionsjahr: 2018
Lieferzeit: sofort lieferbar
Preis: 19.99

Medium: LP
Mediaset: LP: 1
Produktform:

Genre: classic
Kategorie: music

FSK:
Familysafe: true
Sprache:

Bernhard Hofstötter - Bellissima – Anonymus
Bernhard Hofstötter – Bellissima

klassik-heute.com 06/2019: »Mit knapp 42 Minuten ist dieses neue Album des Wiener Lautenisten Bernhard Hofstötter recht kurz geraten. Man merkt: Das Label TYXart setzt demonstrativ auf Qualität statt Masse. Wie gewohnt, ist das Klangbild auf geradezu spektakuläre Weise natürlich, transparent und räumlich. Der Hörer ist in einem idealen Abstand zum Instrument, einer schlicht wundervoll klingenden Laute von Renatus Lechner nach Vendelio Venere (Bremen 2017) postiert, er sitzt nicht förmlich in deren Korpus, doch kann er das Spiel intim, aus nächster Nähe, verfolgen, ohne, dass sich der Gesamteindruck atomisieren würde. Es lohnt sich, genau zuzuhören. In den anonymen Tänzen, etwa dem Saltarello, dem Passamezzo oder dem populären »Rochalfazo« (einer zeittypischen Verballhornung des italienischen Titels »La rocha el fuso«) hält Hofstötter stets genau die Waage zwischen Linienführung, ausdruckvoller Gestik und rhythmisch anspringender Energie. In den Intavolierungen, also instrumentalen Versionen von Chansons von Claudin de Sermisy und Clément Janequin, fasziniert die plastische Durchdringung der ursprünglichen Vokalpolyphonie, nicht zuletzt mit kraftvollen Basslinien; man höre etwa den gravitätischen Ernst von Forlorn Hope Fancy von John Dowland mit seinen monumentalen Oktavverdopplungen. Und in dem anonymen Tarzeto, das in zwei verschiedenen Versionen diese kostbare Anthologie einrahmt und eindeutig hitverdächtig ist, kann Hofstötter auf geradezu mitreißende Weise loslegen. Alle diese insgesamt 20 Stücke sind in der sogenannten Krakauer Lautentabulatur überliefert, einem Manuskript aus der polnisch-litauischen Region, dessen erste Einträge um 1550 vorgenommen worden sein dürften und das irgendwann im frühen 17. Jahrhundert abgeschlossen war. Über die hochinteressante Geschichte dieser Handschrift gibt der detaillierte Einführungstext auf höchstem wissenschaftlichen Niveau Auskunft. Das braucht hier nicht wiederholt zu werden. Stattdessen sei auf einen Vorzug solcher alter Sammlungen hingewiesen: Zusammengetragen und überliefert wurde stets das beliebteste Repertoire. Qualität kann man hier also nicht nur in puncto Interpretation und Klangtechnik erwarten, sondern auch hinsichtlich der Musik selbst, so dass eine Empfehlung fällig wird.«

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