Der Eintritt zu „Earthshine“ wird sehr zum Wohlgefallen gestaltet. Tides From Nebula laden zwar ohne Stimme, aber einer ganzen Menge Herz auf sehr ansprechende Art ein.
Was im ersten Track „These Days, Glory Days“ angedeutet wird, führen die Polen konsequent weiter. Der Postrock von Tides From nebula lebt gar nicht so sehr von Experimenten oder Überraschungen. Von Passage zu Passage wird man auf überaus rücksichtsvoll sanfte Weise geleitet. Vom bombastischen ersten Drittel der Platte erschöpft, erholen wir uns bei „Caravans“ erst mal von den dicken Gitarrenwänden hin zu stimmungsvollen Klavierparts. Ohne aus der kunstvoll erschaffenen Stimmung gewalttätig zu reißen schwingen sich Tides From Nebula wieder nach oben. Das ist wohl das Bemerkenswerteste an dieser Platte. Die kunstvollen Übergänge, die geschickt dafür sorgen, dass Skippen nicht in Frage kommt. Das Seminar über Spannungsaufbau haben sie auf jeden Fall nicht geschwänzt. Mit Gitarrenlinien die zumindest die hier Schreibende an die Unwinding Hours erinnern, druckvollen Drums, gut eingesetzen Samples und einer gelungenen Mischung aus Harmonie und Düsternis bleibt „Earthshine“ spannend, trotz mitunter 10 minütigen Brocken. Tides From Nebula entlassen uns am Ende von „Cemetry Of Frozen Ships“ mit sanfter Akustikgitarre und und einem guten Gefühl.
Zwei Jahre sind vergangen. Es ist höchste Zeit für ein neues Album von Tides From Nebula. Nach ihrem Debüt „Aura“ und dem 2011 erschienenen „Earthshine“ folgt nun das neuste Werk „Eternal Movement“. Damit dieses den Vorgängern in nichts nachsteht, ließ man sich lange Zeit. Sechs Monate verbachte die Band in ihrem eigenen Studio. Das Ergebnis […]
Kompakter und dennoch weitläufiger als „Ultraviolet“ kann also kaum etwas den Horizont einer Band widerspiegeln, der sich selten homogener in einer musikalischen Historie abzeichnet als in diesem Falle. Georgia’s finest bleiben ihrem Versprechen treu und bauen ihren Pfad in die musikalische Grenzenlosigkeit weiter aus. Ohne ihren Wurzeln vollends den Rücken zu kehren, transportieren Kylesa ihren […]
Vier Songs sind nicht gerade viel, werden viele vielleicht denken. Lohnt es sich überhaupt reinzuhören? Ja, auf jeden Fall! Wir haben hier jemanden vor uns, der es versteht, mit Worten zu spielen und einen zum nachdenken anzuregen. Kapitel 7 ist der Name des Singer/Songwriter-Projekts von Gavin Karlmeier aus Köln. Er arbeitete in der Zeit von […]
Ganz abseits dessen, was es zu der EP der Mental Architects sonst noch so zu sagen gibt und da findet sich so manches, muss man doch erst einmal wirklich feiern, dass diese Band einen unfassbar großartigen Schlagzeuger aufgetrieben hat. Unglaublich wie der reinhaut und mit was für einer Kunstfertigkeit er ans Werk geht. Lässt man […]
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