Das GodCity Studio in Massachusettes ist eine renommierte Adresse in der Welt des Hardcore. Gegründet von kein geringerem als Converge Multiinstrumentalist Kurt Ballou. Seit Jahren produziert er hier nur Musik die ihm gefällt und dann bei Jacob Bannon’s Deathwish Rec. unter Vertrag kommen. Birds in Row gehören jetzt auch dazu.
Die Franzosen touren schon seit 2 Jahren und haben bis jetzt eine EP und das Debut“ Cottbus“ veröffentlicht, das mittlerweile vergriffen ist. „You, me and the Violence“ ist ein zwingender Bastard und verfügt über erfrischende Zutaten. „Pilori“ eröffnet das Album ohne Schnörkel mit Highspeed, dann Break: vertrackter Rhythmus und Noise. Verzweifeltes Schreien und hintergründige Melodien. Ein Wahnsinnsopener. Zwischen Defeater, PBTT und Envy wird hier alles geboten was erfrischenden Hardcore ausmacht.
Der Sound ist wieder superb. Kurt Ballou scheint ein Instinkt für gute, neue Hardcorebands zu haben.“ Last, last Chance“ ist Blues in Reinkultur ohne peinlich zu wirken. Der Titelsong ist der intensive Schlüsselsong des Albums. „Grey Hair“ beginnt ultraslow und kommt zum Ende ganz ohne Drums aus. Es gibt viel zu entdecken und im Finale werfen Birds in Row einen epischen 12 Minuten Brocken wie „Lovers have their say“hin, der schliesslich ganz langsam abstirbt. Hardcore aber lebt und Deathwish Rec. haben noch so ein Ass im Ärmel.
Sie sind wieder da! Das Rabaukenduo aus Berlin/Dresden verbindet seinen Noiserock mit sehr eigenwilligen Fußnoten und macht vor keinem noch so abstrusen Einfluss halt. Einzig der Dadaismus in Text und Ton könnte manchen Hörer abschrecken. Unterhaltsam ist das aber trotzdem. Mach es dir selbst. Die Ai Wei zeigt auf wunderbar ironische Weise was Do it […]
Viele haben etwas anderes erwartet. La Dispute wären aber nicht diese außergewöhnliche Band, wenn sie Erwartungen erfüllten. Grand Rapids, Michigan erleuchtete 2011 ganz groß auf der Musiklandkarte. Eine bis dahin relativ unbekannte Band veröffentlichte einen Meilenstein des Posthardcore. Wildlife ist die Messlatte des neuen Jahrzehnts. Ein Brocken voller Innovation und Dringlichkeit. Die Erwartungen an das […]
Nach der Gründung 2001 veröffentlichte das Quintett aus Malmö einige Alben, die abseits der gängigen Sound- und Songwriting-Ebenen stattfanden. Unbemerkt spielten sie unzählige Konzerte und brachten 2009 ihr grandioses Werk The Grand Letdown heraus, auf dem sie sich der laut/leise Dynamik des üblichen Postrocks entzogen und einen ganz eigenen Stil kreierten, der auf Sjätte Vansinnet […]
Hier kommt die Medusa des Noiserock! Pandoras Büchse öffnet sich und speit Metal und Posthardcore in den Äther, um vom Sludge verschlungen zu werden. Diese Belgier sind nicht zu greifen und veröffentlichten schon letztes Jahr dieses gefährlich, verrückte Debut. Bei Raketkanon handelt es sich um Mitglieder von Kapitan Korsakov, Waldorf und Toman, die eine andersartige […]
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