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And So I Watch You From Afar – Gangs

Die instrumental  Postrockband „And So I Watch You From Afar“ (kurz: ASIWYFA) aus Nordirland haben ihr zweites Album „Gangs“ rausgebracht. Zumindest zur Hälfte genau das richtige für die heißen Sommertage, aber dazu später mehr.

Den Anfang macht ein Stück, das die erste Hälfte (man verzeihe mir diese Aufteilung) des Albums einleitet. Wuchtige Drums, funkige Gitarrenriffs und sommerliche Melodien lassen das Bier in der Mittagssonne zum puren Genuss werden. Nach den ersten drei Tracks, die wie gerade beschrieben auch gern mal etwas härter daherkommen, folgt mit dem vierten Song des Albums ein super chilliges, ja fast schon Alternative-Rockartiges Hippie-Lied mit dem Titel: „7 Billion People All Alive At Once“. Für mich das Outro der ersten Hälfte und mit Abstand der beste Song der Scheibe. Dann kommt nämlich der Bruch durch ein irgendwie experimental anmutendes, wieder sehr unruhiges Stück, welches dann von einem erneuten Richtungswechsel in die sphärische Postrockgegend abgelößt wird. Der Sechste Titel mit einer Länge von gerademal 2:46 min stellt für mich sozusagen das Intro zur zweiten Hälfte dar. Und wer jetzt sagt, die zweite Hälfte ist ja um ein Lied kürzer als die erste (das Album beinhaltet 8 Tracks), der hat nur auf den ersten Blick recht. Denn das siebte Stück ist mit 9:50 min fast doppelt so lang wie alle anderen. Und auch hier geht es sehr sphärisch und eher etwas ruhiger zu. Genauso wie der achte und letzte Song, der in einer ausgelassenen Fußball- oder Karnevalsfeier (Rio in Irland oder doch eher Fußball? Ich weiß es nicht…) mit Trommeln und Trillerpfeifen endet.
Alles in Allem ein schönes Stück Musik mit sehr erfrischendem Charakter. Für den Einen oder Anderen mit sicherheit etwas zum „Easy-Listening“ beim Grillen, Chillen (man erkenne den Reim) oder Autowaschen. In diesem Sinne: Genießt die Sonne und das neue Album von „And So I Watch You From Afar“, „Gangs“!

 



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