Die drei Jungs, Srdjan Terzin (Gitarre), Dejan Topic (Gitarre) und Goran Grubisic (Schlagzeug) stammen aus Subotica in Serbien und sie sind miteinander befreundet, seit sie Kinder waren. Sie machen seit 2002 zusammen Musik und ihre enge Bindung zueinander, spiegelt sich in ihrem sanften, gefühlvollen Postrock wieder.
Ihr neues Album „Small Years“, besteht aus vier umwerfenden Songs, die sich am Besten als eine musikalische Traumreise beschreiben lassen, die einen mal an die hellsten und die schwärzesten Plätze bringen kann. Ich sollte vielleicht dazu sagen, dass ich instrumentellen Postrock liebe. Mir macht es nichts aus, dass allein der erste Song „Future Wife“ 26:00 Minuten lang ist. Er ist nicht der kürzeste Song des Albums und es könnte passieren, dass man von dem fast 13:00 minütigem Intro abgeschreckt wird und dem Rest des Albums keine Chance gibt, was sehr schade wäre. Aber kommen wir zum Wesentlichen.
„Future Wife“ beginnt ruhig, melodisch und sanft. Er strahlt eine positive Energie aus und steht alles in allem für die musikalische Interpretation eines schönen Traums, in den man sich zurück sehnt, wenn man erwacht. Neben Gitarren und Schlagzeug, spielt in diesem Stück die Geige eine große Rolle. Diesen bezaubernden Gastauftritt bescherte uns Tijana Stankovic und komplettiert mit Gefühl und Können den ebenso gelungenen Rest.
Nummer zwei „Half Way“, ist mit 4:60 Minuten der kürzeste Song des Albums. Er ist düsterer und schwerer als der Erste, mit einer herzzerreißenden Melodie, erzeugt aus Klavier und Gitarren.
„Gorgeous One“, der dritte Song, ist dass, was ich als schön bezeichne. Ich kann es nicht anders beschreiben. Er hat mich dazu gebracht, mich gut und leicht zu fühlen und mich in diesen düsteren, kalten Tagen an den Frühling und die Sonne zu erinnern. Ich bin immer wieder erstaunt, welche Auswirkungen Musik auf Emotionen nehmen kann und jeder, der diesen Song gehört hat, wird verstehen, was ich meine.
Den düsteren, schweren und aufbrausenden Schluss läutet „To Live For“ ein. Er ist nicht nur der längste Song des Albums, sondern ist auch das perfekte Pendant zu „Future Wife“. Er ist voller Energie und Härte und bringt das Album dröhnend und niederschmetternd zu Ende.
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