Im hohen Bogen in die Subkultur: Das ArcTanGent Festival
Auch Musik-Fans jenseits der Mathe-Leistungskurs-Elite kommen hier auf ihre Kosten: Vom 17. bis 20. August verwandelt sich die Fernhill Farm bei Bristol in einen Treffpunkt für die internationale Post- und Math-Rock-Szene.
Dabei lässt sich die musikalische Bandbreite des Festivals kaum mit ein paar Genre-Bezeichnung abspeisen: So tummeln sich im Line-Up neben Prog-Ikonen wie Opeth oder Post-Poeten wie Caspian auch Acts wie Electro-Nihilist Pertubator oder Piano-Künstlerin A.A. Williams. Erlaubt ist – wieder Erwarten des Festival-Titels – alles, was aus berechenbaren Bahnen ausbricht und den Bodensatz der Rock- und Popmusik gehörig aufwirbelt.
Wer sich nicht scheut, für seine Lieblingsbands das große Nordmeer zu überqueren und seine Freizeit vorzugsweise auf der Jagd nach dem nächsten, kurios genialen Musik-Geheimtipp verbringt, der könnte hier, in den grünen Hügeln Somersets, ungeahnte Schätze heben.
Sowohl Cult of Luna als auch Russian Circles waren bereits im vergangenen Jahr unabhängig voneinander in Europa unterwegs und kehren nun zurück – sicher auch um ihre überzeugenden neuen Alben (The Long Road North und Gnosis) des vergangenen Jahres weiter vorzustellen.
Nach mehreren Verschiebungen findet am Sonntag, den 15. Januar erstmals das Headbangers Parade Festival in der Venue Mainstage, Den Bosch in den Niederlanden statt.
Freitag Abend: Ein letztes Mal hallt Daniel Tompkins eindringliche Stimme über die Weiden der Fernhill Farm – TesseracT haben das letzte Set des Abends beendet.
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